Über mich

Seit Jahren lebe ich in Hachenburg, ein mittelalterliches Städtchen im Westerwald (für mich die schönste Kleinstadt weit und breit!) Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann und meinem Studium zum Diplom Betriebswirt, zeige ich mich heute für die Studienorganisation einer renommierten Hochschule verantwortlich. Außerdem bin ich im Rat der Stadt Hachenburg und in verschiedenen Ausschüssen ehrenamtlich tätig. Alleine das zeigt, dass mir das Wohl unserer Region sehr am Herzen liegt und ich bewusst meine Storys im sagenhaften und sagenumwobenen Westerwald spielen lasse.

 

Ich liebe es, Geschichten zu erzählen. Aber das Besondere daran ist, ich denke mir die Geschichten nicht immer aus. Es gibt Storys, die suchen sich ihren Erzähler selbst! Nun, was soll ich sagen, ich wurde schon mehrfach von solchen Geschichten ausgewählt, damit ich sie in einem Buch erzähle: Zuletzt geschah die bei meinem aktuellen Projekt, dessen Manuskript mit dem Arbeitstitel „An American Frollein“ für ein professionelles Lektorat parat stünde. Hierzu später mehr.

 

Schon vor dreizehn Jahren wurde ich „vom Schicksal auserwählt“, eine Geschichte zu erzählen. Also verfasste ich mein Erstlingswerk.  Ja, es war eine fast unglaubliche Begebenheit, die mich zum Aufschreiben meiner eigenen Geschichte motivierte, die schließlich als Trilogie SUNRISE-SUNSHINE-SUNSET in den Buchhandel kam.

 

Hilfreich zeigte sich hierbei mein riesiger Fundus an spannenden und manchmal unglaublichen Abenteuern, die ich auf zahlreichen Reisen rund um den Globus erleben durfte. Viele meiner persönlichen Erfahrungen, die ich in Ländern (u. a. Australien, USA, China) sammelte, sind in meinen Geschichten vertreten. So wurde ich einst in LA ausgeraubt oder musste einem mir nahestehenden Menschen mit Todesangst in der Samariaschlucht auf Kreta beruhigen. Dabei begegnete ich interessanten und außergewöhnlichen Menschen. Kein Wunder, dass die Rheinzeitung nicht umher kam, meine Trilogie als 'weltumspannend' zu beschreiben.

 

Mit dem Schreiben des mittelalterlichen Romans CIVITAS wagte ich mich auf ein ganz anderes Terrain. Wie kam ich dazu, diesen historischen Roman zu schreiben? Ganz einfach:

„Kannst du nicht einmal eine spannend-blutige und weniger romantisch-tragische Geschichte schreiben?“ Diese Frage wurde mir, während ich meine SUN-Trilogie veröffentlichte, häufiger von männlichen Freunden und Bekannten gestellt. Ich fand die Idee faszinierend und überlegte, ob es mir gelingen könnte. Schon bald fiel meine Entscheidung auf das Mittelalter. Ich begann zahlreiche Fachbücher zu den verschiedensten Themen (z. B. Waffenlehre und Baukunst im Mittelalter) zu wälzen sowie Kopien von Werken ehemaliger Burgherren, diverse Chroniken und eine Sammlung alter Urkunden. Natürlich bietet heutzutage auch das Internet einen schier unerschöpflichen Fundus. Dadurch, dass ich in einer historischen Stadt lebe und in einem Barockschloss arbeite, ist für mich Geschichte ständig gegenwärtig. In den vergangenen Jahren erzählte ich vielen Fremden aus aller Welt, insbesondere denen, die unsere Hochschule besuchten, von der spannenden Vergangenheit Hachenburgs. Nun, was lag daher näher, als mich mit der Historie der Stadt und des Schlosses zu beschäftigen, das zudem auf den Fundamenten der ursprünglichen Hagenburg steht. Darüber hinaus inspirierte mich eine Orientreise nach Jordanien. Diese führte mich vor einigen Jahren in die Wüste Wadi Rum und auf die Kreuzritterburg Kerak.

 

Auch hier halfen mir Eindrücke, die ich auf meinen Reisen um die Welt sammelte: So besuchte ich in der chinesischen Provinz Xinjiang, untergegangene Wüstenstädte und die islamistisch geprägten Millionenstadt Urumqi am Rande der Wüste Gobi. Orientalische Basare schaute ich mir zuletzt in Kairo und Istanbul an.

 

Zwei Jahre arbeitete ich die Story heraus und versuchte dabei historische Persönlichkeiten in einen Plot mit fiktiven Personen einzubinden. Nun hoffe ich, dass mir eine Geschichte mit glaubwürdigen Protagonisten gelungen ist, die den Leser auf eine spannende und mystische Reise ins Mittelalter mitnimmt. Sicher werden Historiker anmahnen, dass manche Dinge in ihren Augen an den Haaren herbeigezogen sind, dass historische Persönlichkeiten sich nicht begegnet sein können, geschweige voneinander wussten, oder dass es dies und jenes so überhaupt nicht gegeben hat. Gewiss haben sie recht! Doch mir kam es mehr auf eine spannende Handlung an, als auf eine historisch genaue Darstellung von Tatsachen. Hierfür gibt es Historiker, die Fakten in wunderbaren Chroniken zusammentragen. Meine Story soll aber vor allem eines sein: ein Roman! An dieser Stelle möchte ich mich beim Team des Acabus-Verlag (Hamburg), allen voran Frau Daniela Sechtig, bedanken. Sie alle haben dafür gesorgt, dass sich die Geschichte flüssig und schlüssig liest – auch wenn es mir manchmal schwergefallen ist, mein Manuskript um mehr als 120 Seiten zu kürzen.

 

Aktuell habe ich wieder zwei Manuskripte fertiggestellt, deren Rechte noch verfügbar sind: Beim ersten handelt es sich um einen Whodunit Krimi mit dem Arbeitstitel " Blutakademie - und erlöse mich von den Bösen". Im zweiten Projekt erzähle ich eine Geschichte, zu der ich vom spannenden und tragischen Leben einer wunderbaren Frau inspiriert wurde, die heute 94 Jahre alt ist und in der Nähe von San Francisco lebt. In "An American Frollein" (so der Arbeitstitel) begleiten Sie auf 720 Seiten eine starke Frau durch ein exemplarisches Leben des letzten Jahrhunderts. Begleiten Sie Erika durch die Hitlerzeit und nach Amerika. Seien Sie dabei, wenn Ihr Mann Bill in den Koreakonflikt und Vietnamkrieg ziehen muss und Erika stets um seine Rückkehr bangen muss ... ich könnte gleich wieder ins Erzählen kommen.

 

Zu beiden Projekten finden Sie im Menü Fertige Manuskripte die Exposés und  auch Leseproben (noch nicht lektoriert).

 

Ich hoffe, ich konnte Sie für meine Bücher interessieren; wenn ja, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.

 

Und sollte Ihnen meine Heimat, der Westerwald, noch unbekannt sein, dann würde ich mich freuen, wenn meine Geschichten Ihnen Lust auf diese spannende Region machen. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Stätten zu erkunden, die ich z. B. in Civitas beschreibe.  Auf einer Leserwanderung konnte ich einige Civitas-Fans bereits zu den Originalschauplätzen führen. Aber auch alleine ist es möglich, die Sehenswürdigkeiten zu finden: Folgen Sie ganz einfach dem Westerwaldsteig durch die Verbandsgemeinden Westerburg, Bad Marienberg und Hachenburg: Wandern Sie durch die romantische Holzbachschlucht bei Gemünden. Erfahren Sie in der historischen Werkstatt des Tertierparks am Stöffel (dem sogar ein Whisky mit dem Namen Fading Hill [Schwindender Berg] gewidmet ist) etwas über den Basaltabbau. Besuchen Sie die wieder aufgebaute Mottenburg in Rotenhain. Suchen Sie das Felsenstübchen im Wald nahe der Abtei Marienstatt. Und verpassen Sie auf keinen Fall unser liebens- und vor allem lebenswertes Hachenburg!

 

Wer weiß, vielleicht werden wir uns dort irgendwo bei einem guten Hachenburger Pils oder Westerwaldbräu auf dem Alten Markt begegnen.

 

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Liebe und Gute!

 

 Ihr Christof Wolf

Original Zeitungsausschnitt mit meiner Flaschenpost (diese wurde in Australien gefunden!). Die im Artikel erwähnten Namen wurden von mir anonymisiert bzw. so modifiziert, wie ich sie in SUNRISE verwende.

Albany-Advertiser 2001 (zur Anonymisierung modifiziert)
Albany-Advertiser 2001 (zur Anonymisierung modifiziert)