Der Hirte - Sein Stecken und Stab töten dich

Meine Geschichte führt Sie erneut in den Westerwald. Rau. Windig. Kalt. Mit diesen Merkmalen, verbinden viele meine Heimat, ergänzt um den angeblich ... verschlossenen Westerwälder, den Basaltkopp. Doch dieses schöne, vor allem grüne Fleckchen Erde hat so viel mehr zu bieten und lässt sich am besten über eine oder mehrere Etappen auf dem Westerwaldsteig erschließen. Sie werden erkennen, wir Westerwälder tragen das Herz am rechten Fleck und sind durchaus ein weltoffenes Völkchen.

"Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück." Den Satz aus Psalm 23 kennen Sie gewiss, oder? Wenn ja, dann vergessen Sie ihn gleich. Denn, wenn Sie dem Hirten begegnen, werden Sie rasch erkennen, da meint es einer gar nicht gut mit Ihnen, denn "Sein Stecken und Stab töten dich". 

Ein guter Rat: Drehen Sie sich beim Wandern regelmäßig um!

Nun dann: "Hui Wäller? Allemol!"

 

In Koblenz wird die Leiche eines Mannes gefunden. Das Opfer starb, weil ihm jemand die Kehle durchgeschnitten hat. Für das Ermittlerteam um Sebastian Bergheim beginnt die akribische Suche nach dem Täter und wirft Rätsel auf: Wieso trägt der Tote die Klamotten der vermissten Maya Trautwein. Diese bricht Tage zuvor zu einer Wanderung in den Westerwald auf und gilt seit Tagen als vermisst. Zur selben Zeit machen sich zwei weitere Frauen auf, um den Westerwaldsteig zu erwandern. In Herborn beginnt ihre erste Etappe. Der 235 Km lange Fernwanderweg soll sie in 16 Wanderabschnitten bis nach Bad Hönningen am Rhein führen. Doch bereits nach der Hälfte der Strecke durchkreuzt jemand ihren Plan. Ob es mit dem Fremden zusammenhängt, auf den eine zuvor sich zu einem amourösen Abenteuer einlässt. Hat er etwas damit zu tun, dass die andere urplötzlich aus dem Zelt verschwindet und sich auf einem geheimnisvollen Hof wiederfindet. Dort trifft sie auf die vermisste Maya Trautwein.

 

Während ihrer Ermittlungen zum ersten Toten stellen Sebastian Bergheim, Manfred Herbst und Kira Spielmann fest, sie haben es mit einem Serienmörder zu tun. Sowohl in Koblenz als auch in der Nähe eines kleinen Ortes bei und in Hachenburg tauchen weitere Leichen auf. Allen Opfern wurde die Kehle durchgeschnitten. Unterstützung erhält das Team durch Rahel Seligmann, eine Polizistin, die zum Koblenzer K11 versetzt wird, nachdem sie seit einem schiefgelaufenen Einsatz, an den Rollstuhl gefesselt ist. Gemeinsam mit dem altbewährten Team macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder, und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die vermissten Wanderinnen laufen Gefahr, dem Hirten zu begegnen und von diesem getötet zu werden ... denn: Sein Stecken und Stab könnten sie töten.

 

Freuen Sie sich auf eine spannende Mörderjagd. Das Manuskript ist fertiggestellt und könnte lektoriert werden!    

 

Die Ermittler

Erneut und unverhofft führt es das Koblenzer Ermittlerteam in den Westerwald. Eigentlich untersuchen Sebastian Bergheim und Kira Spielmann vom K 11 sowie Manfred Herbst von der Kriminaltechnik gerade den Fall eines in Koblenz auf brutale Weise getöteten Mannes. Rechtsmediziner Dr. Ulf Klein findet bei seiner Spurensuche Indizien, die das Team in das Dorf Arfelden führen. Dort, ganz in der Nähe des Städtchens Hachenburg, in dem sie bereits in ihren beiden Fällen "Fellows" und "Heilsbringer" ermittelten, verschwinden seit geraumer Zeit immer wieder junge Frauen wie vom Erdboden.

Die Opfer

Imke und Selma brechen zu einer zweiwöchigen Wanderung auf, mit der sie sich auf einen gemeinsamen Trip  im Kommenden Frühjahr vorbereiten möchten, denn dann wollen sie gemeinsam den Jakobsweg gehen. Auf dem Westerwaldsteig, der sich als Fernwanderweg auf 235 Kilometern durch eine der reizvollsten und noch unterschätzten Landschaften der Republik schlängelt, testen sie ihr Durchhaltevermögen.

Sie starten vom hessischen Herborn aus, um in weniger als den üblichen sechzehn Etappen Bad Hönningen am Rhein zu erreichen. Beide sind was ihre Kondition betrifft optimistisch, doch rechnen sie nicht damit, dass es jemanden gibt, der sie von ihrem Ziel abbringen möchte ...

Der Hirte

Der gute Hirte

Der Herr ist mein Hirte, 

mir wird nichts mangeln ... 

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, 

dein Stecken und Stab trösten mich. 

Psalm 23 (Der gute Hirte, Luther Übersetzung, 2017)

 

Was aber, wenn es einen Hirten gibt, der es gar nicht gut mit dir meint?

Was, wenn sein Stecken und Stab dich töten wollen?


(Bildnachweis: Die abgebildeten Fotos stammen allesamt von mir (v.l.n.r).:

 

Kaiser Wilhelm Denkmal am Deutschen Eck in Koblenz; Blick auf Hachenburg aus dem Tal der Nister; Schaf auf einer Wiese (allerdings in Irland)